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FRI Newsletter 2018#1 - Editorial

Liebe Leser*innen

Einer Medienmitteilung vom 13. Februar 2018 ist zu entnehmen, dass die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur (WBK-SR) dem Ständerat mit 7 zu 1 Stimmen bei 4 Enthaltungen beantragt, die Vorlage zur Änderung des Gleichstellungsgesetzes (17.047) anzunehmen, nachdem sie zuvor mit bloss 7 zu 6 Stimmen überhaupt auf die Vorlage eingetreten war. Nicht verwunderlich, dass weitere Abschwächungen der schon recht schüchternen Einführung einer Pflicht zur Durchführung einer Lohngleichheitsanalyse beantragt werden (siehe dazu den Beitrag im Newsletter 2017#3). So hat denn der Ständerat die Vorlage an seiner Sitzung vom 28. Februar 2018 an die Kommission zurückgewiesen zur Prüfung «weniger bürokratischer» Varianten.

Offenbar ist es nunmehr immerhin politisch unkorrekt, sich gegen Lohngleichheitsanalysen zu stellen, so dass der Widerstand gegen diesen angeblichen Eingriff in die Wirtschafts- und Vertragsfreiheit andere Wege sucht.

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