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FRI Newsletter 2017#4 - Editorial

Liebe Leser*innen

Der Kampf gegen häusliche Gewalt ist aktueller denn je. Das Bundesamt für Statistik vermeldete, dass die Schweizer Polizei im Jahr 2016 17'685 Straftaten häuslicher Gewalt (74.6% davon zwischen Ehegatten oder Ex-Ehegatten) registriert hat. Im selben Jahr wurden 42,2% aller aufgeklärten Tötungen, 45 % der Vergewaltigungen und 50% aller Tätlichkeiten im häuslichen Bereich verübt. 73% aller geschädigten Personen waren Frauen. Die Zahl der gemeldeten Straftaten nahm im Laufe der Jahre nicht ab, im Gegenteil: 2009 waren es 16’055. Bei diesen Zahlen wurden natürlich jene Fälle nicht berücksichtigt, in denen Opfer aus Furcht vor Konsequenzen keine Anzeige wagen.

Um Gewaltopfer besser zu schützen, hat der Bundesrat einen Entwurf für ein Bundesgesetz über die Verbesserung des Schutzes gewaltbetroffener Personen vorgelegt, der in diesem Newsletter vorgestellt wird.

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